Nationalparkamt erneuert 100 Meter Steg für Besucher

Stolperfrei zum besten Ausblick über den Rederangsee im Müritz-Nationalpark

Detlef Drevs, Mitarbeiter des Nationalparkamtes Müritz, beplankt den Bohlensteg zum Rederangsee. Foto: Barbara Lüthi-Herrmann Details anzeigen
Detlef Drevs, Mitarbeiter des Nationalparkamtes Müritz, beplankt den Bohlensteg zum Rederangsee. Foto: Barbara Lüthi-Herrmann
Detlef Drevs, Mitarbeiter des Nationalparkamtes Müritz, beplankt den Bohlensteg zum Rederangsee. Foto: Barbara Lüthi-Herrmann
Detlef Drevs, Mitarbeiter des Nationalparkamtes Müritz, beplankt den Bohlensteg zum Rederangsee. Foto: Barbara Lüthi-Herrmann
Nr.08/17  | 23.02.2017  | MNP  | Müritz Nationalpark

Zurzeit erneuern Mitarbeiter des Nationalparkamtes Müritz den Steg zum Beobachtungsturm am Rederangsee. Der Bohlenweg war in die Jahre gekommen. Zahlreiche Stolperfallen und morsche Holzträger beeinträchtigten die Sicherheit der Besucher. Die Besucherplattform am Rederangsee zählt zu den beliebtesten im Müritz-Nationalpark. Vor allem ornithologisch interessierte Gäste haben hier gute Gelegenheiten, seltene Vögel zu beobachten. Im Herbst kommen zahlreiche Gäste, um den abendlichen Einflug der großen Vögel zu bewundern. 

„Für den 100 Meter langen Steg am Rederangsee verarbeiten wir rund 6 Kubikmeter Bauholz“, erklärt Revierleiter Peter Barofke. „Die Mitarbeiter der Werkstatt sind mit Unterstützung der Ranger etwa vier Tage im Einsatz.“ Zur Saisonvorbereitung kümmern sich die Mitarbeiter um die Sicherheit der Besucher vor Ort. Stege, Wanderwege oder Beschilderung werden überprüft und gegeben falls in Stand gesetzt. 

Insgesamt müssen etwa 720 Kilometer Wegenetz vor Saisonbeginn überprüft werden. Davon sind 457 Kilometer als Wanderwege ausgewiesen. Etwa 263 Kilometer Radwanderweg verlaufen durch den Nationalpark. 39 Kilometer davon werden auch baulich vom Nationalparkamt Müritz unterhalten. Pferdeliebhaber können auf insgesamt 52 Kilometern Reitwegen und 181 Kilometern Kutschwegen die Natur des Nationalparks genießen. Wasserwanderern stehen zwei Routen mit einer Gesamtlänge von 27 Kilometern zur Verfügung. Entlang dieser Strecken liegen 10 Rastplätze.