Verkehrssicherung entlang der Stromleitung zwischen Schwarzenhof und Federow

Nationalparkamt Müritz entnimmt Bäume um Schäden entlang einer 110kV-Leitung vorzubeugen

Revierleiter Johannes Herweg begutachtet die Maßnahme und zeigt eines der Nester in den Strommasten. Foto: Nora Künkler, Nationalparkamt Müritz Details anzeigen
Revierleiter Johannes Herweg begutachtet die Maßnahme und zeigt eines der Nester in den Strommasten. Foto: Nora Künkler, Nationalparkamt Müritz
Revierleiter Johannes Herweg begutachtet die Maßnahme und zeigt eines der Nester in den Strommasten. Foto: Nora Künkler, Nationalparkamt Müritz
Revierleiter Johannes Herweg begutachtet die Maßnahme und zeigt eines der Nester in den Strommasten. Foto: Nora Künkler, Nationalparkamt Müritz
Nr.07/18  | 24.01.2018  | MNP  | Müritz Nationalpark

Zwischen den Nationalparkdörfern Schwarzenhof und Federow werden zurzeit umfangreiche Maßnahmen zur Verkehrssicherung entlang der großen Stromleitung durchgeführt. So soll die Trasse entlang der 100kV-Leitung frei gehalten und vor Schäden durch aufwachsende oder umstürzende Bäume geschützt werden. Die Stromleitung wird durch das Unternehmen e.dis AG betrieben. Das Nationalparkamt Müritz betreut die Verkehrssicherung fachlich und veräußert als Flächeneigentümer das anfallende Holz.

„Die Maßnahmen schließen an die Verkehrssicherung entlang dem südlichen Teil der Strecke an. Dort haben wir im letzten Herbst eingegriffen“, erklärt Johannes Herweg, Revierleiter im Müritz-Nationalpark. „Die Maßnahmen finden früh im Jahr statt, denn ab März kommen die Fischadler wieder. Die möchten wir nicht stören.“ Entlang der Strecke brüten auf etwa 13 Strommasten mehrere Fischadlerpaare im Müritz-Nationalpark. Auf einem Mast ließ sich im vergangenen Jahr sogar ein Wanderfalkenpaar in einem alten Fischadlerhorst nieder.

In Mecklenburg-Vorpommerns Nationalparks wurde mit Jahresbeginn die sogenannte Waldbehandlung beendet. „Es wird weiterhin Maßnahmen zur Verkehrssicherung zum Schutz der Infrastruktur und der Menschen geben“, erläutert Nora Künkler, Pressesprecherin des Nationalparkamts. Entlang von Stromtrassen, Straßen, Bahnlinien, in Ortsrandlagen und für den Waldbrandschutz werden Bäume entnommen. „Wir versuchen die Eingriffe überwiegend von Hand durchzuführen. Manchmal muss aber, wie hier an der 100kV-Leitung, schweres Gerät zum Einsatz kommen“, so Künkler abschließend.