Brücke über den Pagelsee bei Krienke gesperrt - Brückengutachten lässt keine andere Möglichkeit zu

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Schaden an der Pagelseebrücke (Foto: Nationalparkamt Müritz)
Schaden an der Pagelseebrücke (Foto: Nationalparkamt Müritz)
Schaden an der Pagelseebrücke (Foto: Nationalparkamt Müritz)
Nr.41/18  | 09.11.2018  | MNP  | Müritz Nationalpark

Ab sofort wird die Brücke über den Pagelsee bei Krienke durch das Nationalparkamt Müritz als Eigentümer gesperrt. Damit ist eine Nutzung des Streckenwanderweges zwischen Zartwitzer Hütte und Granzin (Markierung roter Pilz), der bisher über die Brücke führt, nicht mehr möglich. Wanderer, die zwischen beiden Orten unterwegs sein möchten, werden gebeten, alternativ die Straße zwischen Krienke und Granzin zu nutzen.

Das Nationalparkamt Müritz bedauert die Schließung der 80 m langen Brücke. Eine im Oktober 2018 durchgeführte ingenieurtechnische Begutachtung der Pagelseebrücke kommt jedoch zu dem Ergebnis, dass die Stand- und Verkehrssicherheit des Bauwerks erheblich beeinträchtigt ist. Auch die Dauerhaftigkeit der Brücke sei nicht mehr gegeben. Die Gutachter mahnen die sofortige Sperrung der Brücke an.

Da die Sicherheit der Gäste auf Wanderwegen und auf Besuchereinrichtungen wie Beobachtungsständen oder Brücken im Nationalpark oberstes Gebot ist, besteht zur Schließung demnach keine Alternative.

Das Nationalparkamt prüft derzeit die Möglichkeiten einer Sanierung.