Wetterphänomene und ihre Auswirkung auf Wasser und Wald im Müritz-Nationalpark

Nationalparkamt lädt zum 17. Wissenschaftlichen Kolloquium am 7. November nach Waren ins Müritzeum. Anmeldefrist bis zum 18. Oktober verlängert!

Auslesen von Umweltdaten. Messungen in der Natur hel-fen uns Zusammenhänge zu verstehen. (Foto: Dr. Sven Rannow, Nationalparkamt) Details anzeigen
Auslesen von Umweltdaten. Messungen in der Natur hel-fen uns Zusammenhänge zu verstehen. (Foto: Dr. Sven Rannow, Nationalparkamt)
Auslesen von Umweltdaten. Messungen in der Natur hel-fen uns Zusammenhänge zu verstehen. (Foto: Dr. Sven Rannow, Nationalparkamt)
Auslesen von Umweltdaten. Messungen in der Natur hel-fen uns Zusammenhänge zu verstehen. (Foto: Dr. Sven Rannow, Nationalparkamt)
Nr.30/19  | 08.10.2019  | MNP  | Müritz Nationalpark

Mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von 10,4°C war 2018 in Deutschland das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Es zählt gleichzeitig zu den trockensten Jahren seit 1881. Im 17. Wissenschaftlichen

Kolloquium des Müritz-Nationalparks wollen wir der Frage nachgehen, ob und in wie weit sich solche Wetterextreme auf die Natur im Müritz-Nationalpark auswirken. Wie variabel sind z.B. Grundwasserzuströme eines Sees in Zeit und Raum? Wie sehen Dynamik und Trends der Grundwasserneubildung aus? Wie reagieren Waldbäume auf Trockenjahre?

Mit der Einrichtung des langfristigen Forschungsprogramms TERENO wurde vor 10 Jahren die Grundlage zur Beantwortung dieser und vieler weiterer Fragen gestellt. Der Müritz-Nationalpark wurde damals Teil eines der vier Untersuchungsgebiete der Helmholtz-Gemeinschaft.

Im Wissenschaftlichen Kolloquium 2019 werden Ergebnisse aus diesem langjährigen Monitoring-Programm vorgestellt und mit weiteren Daten zu Klima und Wetterphänomenen ergänzt. Wir laden Sie am 7. November um 9.30 Uhr in das Müritzeum nach Waren ein, um mehr über die Wirkungen von Wetter und Klima im Müritz-Nationalpark zu erfahren.

Anmeldung und Infos zu den Vorträgen unter www.mueritz-nationalpark.de.