Waldbrandgefahrenstufe 5 – höchste Warnstufe im Nationalpark

Hier löschte die Feuerwehr die berühmte Luiseneiche bei Carpin im vergangenen Jahr. Damit es erst gar nicht so weit kommt, sollten alle Besucher dringend die Ver-haltensregeln beachten. (Foto: A. Liese) Details anzeigen
Hier löschte die Feuerwehr die berühmte Luiseneiche bei Carpin im vergangenen Jahr. Damit es erst gar nicht so weit kommt, sollten alle Besucher dringend die Ver-haltensregeln beachten. (Foto: A. Liese)
Hier löschte die Feuerwehr die berühmte Luiseneiche bei Carpin im vergangenen Jahr. Damit es erst gar nicht so weit kommt, sollten alle Besucher dringend die Ver-haltensregeln beachten. (Foto: A. Liese)
Hier löschte die Feuerwehr die berühmte Luiseneiche bei Carpin im vergangenen Jahr. Damit es erst gar nicht so weit kommt, sollten alle Besucher dringend die Ver-haltensregeln beachten. (Foto: A. Liese)
Nr.12/20  | 22.04.2020  | MNP  | Müritz Nationalpark

Obwohl wir erst April haben und die Temperaturen nachts noch tief sinken, ist der Wald extrem trocken. Das Leitforstamt Mirow hat daher die höchste Warnstufe ab heute ausgerufen.

Eigentlich verbindet man Waldbrandgefahr mit dem Hochsommer. Doch seit heute haben wir die höchste Warnstufe - auch im Müritz-Nationalpark. Lange ausbleibender Regen und trockener Wind haben die aktuelle Situation schon so früh im Jahr geschaffen.

Dies bedeutet, dass alle Besucher besonders vorsichtig sein müssen. Unachtsamkeit kann jetzt dramatische Folgen haben. Daher haben wir für alle Nationalparkbesucher die Verhaltensregeln zusammengestellt:

 

 

- Wald außerhalb der Wege nicht betreten!

- Rauchen im Wald unterlassen!

- Keine Zigarettenreste aus dem Autofenster werfen!

- Kein Feuer, auch kein Grillfeuer im und am Wald (50 m Mindestabstand) machen!

- Zufahrtswege im Wald und an Waldrändern freihalten!

- Das Befahren von nichtöffentlichen Waldwegen mit Kfz ist verboten!

- Das Abstellen von Kfz auf trockenen Wiesen- und Waldflächen ist zu unterlassen!

- Jeden Brand unverzüglich der Feuerwehr (Notruf 112), Forstdienststelle oder Polizei melden!

Um mögliche Feuer und Gefahren frühzeitig zu entdecken, wird das Nationalparkamt besonders viele Ranger zu Gebietskontrollen in die Fläche schicken. „Außerdem appellieren wir an Ihre Vernunft: Bitte halten Sie sich an die Sicherheitsvorschriften und tun Sie nichts Unüberlegtes im Wald. Momentan ist es wirklich brandgefährlich!“, so Ulrich Meßner, Leiter des Nationalparkamtes.