Schnellnavigation

Pflanzen

Die Rotbuche

Mitteleuropa wäre ohne die Veränderungen durch den Menschen fast vollständig von Buchenwäldern bedeckt. Im Müritz-Nationalpark gibt es heute große Gebiete mit Kiefernwäldern, die durch Aufforstungen entstanden. In einigen hundert Jahren werden diese von der Buche zurückerobert sein, gesetzt den Fall, dass sich unser Klima nicht maßgeblich ändert. Im Serrahner Teil des Nationalparks kann man heute schon eine Vorstellung davon bekommen, wie die einstigen Urwälder in dieser Gegend aussahen.

Das Schneidried

Eine Besonderheit des Nationalparks stellen große Schneidriedflächen dar, die sich vom Müritzhof zum Specker See hin erstrecken. Hier wird das Röhricht nicht vom Schilf, sondern von einem seltenen Sauergras, dem Schneidried gebildet, das hier eine der größten Schneidriedflächen Deutschlands bildet. Das Schneidried ist ein Anzeiger von verhältnismäßig nährstoffarmen und kalkhaltigen Verhältnissen.

Das Wollgras

Im Sommer beleben auffällige, weiße Wollschöpfe das Moor. Es sind die Fruchtstände zweier Wollgrasarten, des Scheidigen und des Schmalblättrigen Wollgrases. Ihre Blüten sind dagegen unscheinbar.

Die Weiße Seerose

In den Sommermonaten besticht auf nährstoffreichen Seen im Nationalpark die Weiße Seerose mit ihren auffälligen Blüten. Wie ein Teppich bedecken ihre großen, rundlichen Blätter mancherorts die Wasseroberfläche. Die Seerose ist eine Pflanze der Schwimmblattzone. Auf biegsamen Stengeln, mit den Wurzeln fest im Boden verankert, passt sie sich den Bewegungen des Wassers an. Dabei dienen ihre Wurzeln ausschließlich dem Festhalten; ihre Nährstoffe nimmt die Seerose mit dem Stengel und den Blättern direkt aus dem Wasser auf.

Buchenkeimling

Buchenkeimling

Wollgras

Wollgras

Seerose

Seerose