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Besucherlenkung zum Schutz der Kraniche

Jagdruhezone eingerichtet

Nach dem Beginn der Kranichsaison bringen momentan Mitarbeiter des Nationalparkamtes Schilder im Gebiet rund um den Rederangsee und die Spuklochkoppel an. Außerdem werden Informationstafeln mit zusätzlichen Modulen und Informationsblättern ausgestattet. Zum Schutz der durchziehenden Kraniche werden vom 22. August 2011 bis voraussichtlich zum 23. Oktober 2011 zwei Wegabschnitte im Nationalpark gesperrt. Mit den Tafeln und Schildern werden die Besucher rechtzeitig über die Einschränkungen informiert.

Außerdem hat das Nationalparkamt die Jagd im Bereich der rastenden Kraniche bereits eingestellt.

Die durchziehenden Kraniche rasten im Müritz-Nationalpark in der Regel am Rederangsee und an der Spuklochkoppel. Sie reagieren sehr empfindlich auf Störungen durch Besucher. Laute Geräusche, Bewegungen von Fahrzeugen und Personen, insbesondere mit heller Kleidung sowie Blitzlichter lassen die Tiere unruhig werden und können sie sogar von den gewohnten Rastplätzen vertreiben.

Aus diesem Grund sperrt das Nationalparkamt Müritz den Wanderweg "Rotes Eichhörnchen" zwischen Federow und Schwarzenhof im Bereich des Rederangsees und der langen Dämme täglich ab 16.00 Uhr. Eine Umleitung ist ausgeschildert. Die Beobachtungsplätze am Rederangsee sind während dieser Zeit nur mit Führung im Rahmen des Kranich-Tickets erreichbar. Der Wanderweg "Ocker Reh" ist im Bereich der Spuklochkoppel ebenfalls ab 16:00 Uhr in der Zeit vom 22. August bis zum 23. Oktober 2011 gesperrt.

"Das Naturerlebnis Kranichrast darf nicht zu Lasten der Kraniche gehen. Die Sperrungen, die Ausschilderung und die Regelungen zum Kranichticket sollen helfen, dass sich die Kraniche auch in den kommenden Jahren hier so zahlreich einfinden." so Hendrik Fulda, Sprecher des Amtes abschließend.

Mitarbeiter des Nationalparkamtes beim Anbringen der Schilder zum Kranichschutz

Mitarbeiter des Nationalparkamtes beim Anbringen der Schilder zum Kranichschutz