Veranstaltungen 30 Jahre Nationalpark

Führung zur Waldwildnis

NebelwaldDetails anzeigen
Nebelwald

Nebelwald (Foto: Roman-Vitt-Naturfotografie.de)

Nebelwald (Foto: Roman-Vitt-Naturfotografie.de)

Wald-Wildnis

Wildnis – Was verbirgt sich hinter diesem (W)ort und gibt es so etwas überhaupt noch? Kurz gesagt: Nein. Doch was passiert, wenn die Natur sich selbst überlassen wird und Wildnis neu entsteht?

Gemeinsam mit euch, Groß und Klein, machen wir uns bei der Familienführung auf den Weg in den Wald. Wir erforschen die Zeichen neuer Wildnis und die Bedeutung von Lebensläufen der Pflanzen und Tiere des Waldes.

Termin: 8. Juli 2020

Treffpunkt: Infozentrum Schwarzenhof

Wegstrecke: 5 km

Dauer: 10.30 bis 14.30 Uhr

Bitte mitbringen: Festes Schuhwerk, Verpflegung, wetterfeste Kleidung

Forschertage am Ostufer der Müritz - coronabedingt abgesagt!

was schwimmt denn da im Wasser?Details anzeigen
was schwimmt denn da im Wasser?

Eintauchen in die Welt der Müritz (Foto: U. Meßner)

Eintauchen in die Welt der Müritz (Foto: U. Meßner)

Wegen Corona leider abgesagt!

Am 16. und 17. Juli 2020 können kleine und große Forscher auf den Campingplätzen C15 und C16 in die Welt der Pflanzen und Tiere des „kleinen Meeres“ eintauchen, forschen, lernen und staunen. Während sie durch das Wasser waten und keschern, lauschen sie spannenden Geschichten. Die gefangenen Tierchen und Pflanzen werden dann unter dem Mikroskop untersucht. Auf einer botanischen Führung können sich Interessierte über die Pflanzenwelt der Umgebung informieren.

Termin und Uhrzeit:

16. Juli, von 10 – 15 Uhr auf C16

17. Juli, von 10 – 15 Uhr auf C15

Fledermausnacht - coronabedingt abgesagt!

Mädchen schaut durch MikroskopDetails anzeigen
Mädchen schaut durch Mikroskop

Fledermausnacht (Foto: B. Lüthi Herrmann)

Fledermausnacht (Foto: B. Lüthi Herrmann)

Wegen Corona leider abgesagt!

Faszination Fledermaus – entdecken, forschen, gestalten

Am 24. Juli 2020 findet bereits zum 15. Mal die beliebte Kratzeburger Fledermausnacht auf dem Gelände des „Flatterhus“ statt. Von 17 bis 23 Uhr lädt das Nationalparkamt Müritz gemeinsam mit der Gemeinde Kratzeburg zu vielfältigen Aktionen für Klein und Groß rund um die geheimnisvollen Flugkünstler der Finsternis in die dortige Nationalparkinformation ein.

Mit den Ohren sehen, den Händen fliegen, kopfüber von der Decke hängen und trotzdem noch schlafen können – ein Naturphänomen, welches erwacht, wenn es dunkel wird und munter um die Häuser jagt. Aber nicht, um den Nachteulen unter uns in die Frisuren zu fliegen oder sogar manch einem das Blut zu stehlen, sondern um im Schein des Mondlichtes auf Insektenfang zu gehen. Fledermäuse sind faszinierende Tiere und bereiten mit ihren interessanten Verhaltensweisen viel Freude beim Forschen und Entdecken.

Das abwechslungsreiche Programm der 15. Kratzeburger Fledermausnacht räumt mit Vorurteilen auf, zeigt welche Arten im Müritz-Nationalpark und Umgebung vorkommen und warum sie so gefährdet sind. Wer sich für Fledermäuse interessiert oder sie besser kennenlernen möchte und wer gerne Experten befragt, bastelt und Geschichten lauscht, der ist herzlich eingeladen.

Ab 17 Uhr gibt es an verschiedenen Ständen im Hinterhof rund um das Thema Fledermaus viel zu entdecken. Das dort erlangte Wissen ist hilfreich, um auch die diesjährige Fledermaus-Ralley erfolgreich zu meistern, denn es werden wie jedes Jahr ab 20 Uhr Fledermauspreise an die Teilnehmer verliehen. In der Dämmerung bekommen die Besucher die Möglichkeit, mit den Nationalpark – Rangern auf Exkursion in das nahe gelegene Fledermausrevier zu gehen und die geflügelten Säuger mit Detektoren aufzuspüren. Beim anschließenden Nachtfalterfang haben sie den vielfältigen Speiseplan der Fledermaus dann live vor Augen.

Führung zur Moorwildnis

Moor bei GoldenbaumDetails anzeigen
Moor bei Goldenbaum

Moor bei Goldenbaum (Foto: M. Kaiser)

Moor bei Goldenbaum (Foto: M. Kaiser)

Moor-Wildnis

Wildnis – Was verbirgt sich hinter diesem (W)ort und gibt es so etwas überhaupt noch? Kurz gesagt: Nein. Doch was passiert, wenn die Natur sich selbst überlassen wird und Wildnis neu entsteht?

Noch mehr neue Wildnis erwartet euch in der besonderen Welt der Moore. Wie sie entstehen und welche wichtige Rolle sie in Zeiten des Klimawandels spielen, erfahrt ihr auf einer spannenden Entdeckungstour rund um die Wienpietschseen.

Termin: 13. August 2020

Treffpunkt: Nationalparkeingang Waren, Specker Straße

Wegstrecke: 5 km

Dauer: 11 bis 15 Uhr

Bitte mitbringen: Festes Schuhwerk, Verpflegung, wetterfeste Kleidung

Glasarche

GlasarcheDetails anzeigen
Glasarche

Glasarche (Foto: C. Boettger)

Glasarche (Foto: C. Boettger)

Die GlasArche 3 - Kunst trifft Naturschutz

Die fünf Meter große gläserne Arche, getragen von einer Hand aus Eichenholz, entstand im Jahr 2016 im Rahmen des Naturschutzprojektes „GlasArche 3”, initiiert vom Landschaftspflegeverband „Mittleres Elstertal” e.V. Seither befindet sie sich auf Expedition zu den schönsten Natur- und Kulturgebieten Mitteldeutschlands. Sie will den Menschen die Zerbrechlichkeit der Natur bewusst machen und sie daran erinnern, dass der Schutz besonderer Orte in ihrer Hand liegt.

Glaskünstler

Das dritte gläserne Boot seiner Art wurde – wie seine beiden Vorgänger – von den Künstlern des Ateliers Männerhaut Ronald Fischer, Stefan Stangl, Jo Joachimsthaler und Alexander Wallner gestaltet und von November 2015 bis Januar 2016 Glasschicht für Glasschicht zum Leben erweckt.

Holzkünstler

Die Eichenhand, welche das materielle Gegengewicht zur Arche aus Glas herstellt und mit ihr zusammen gleichsam zum symbolischen und künstlerischen Gesamtobjekt verschmilzt, wurde von den Holzkünstlern Christian Schmidt und Sergiy Dyschlevyy entworfen und gefertigt.

Die Glasarche wird vom 17. August bis zum 5. Oktober 2020 auf dem Vorplatz des Müritzeums in Waren (Müritz) zu erleben sein. Die Begrüßung dieses Kunstwerkes im Gebiet des Müritz-Nationalparks feiern wir mit unserem Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus am 22. August.

Im Vielklang mit der Natur - coronabedingt abgesagt!

Natur-Klang-ParcourDetails anzeigen
Natur-Klang-Parcour

Natur-Klang-Parcour (Foto: U. Wendeberg)

Natur-Klang-Parcour (Foto: U. Wendeberg)

Wegen Corona abgesagt!

Natur-Klang-Parcours:
Im Ohren-Kino durch die Wildnis der deutschen Nationalparks

Tauchen Sie ein, in die Klangkulissen der 16 deutschen Nationalparks!
An Kopfhörer-Stationen lauschen Sie jeweils 7 Minuten Tieren, Natur-Stimmungen und interessanten Informationen zu den Schutzgebieten.
Mit dabei: Die seltene Rohrdommel aus der Müritzregion, der Unterschied von Ebbe und Flut im Wattenmeer oder Laubfrösche im Hainich und vieles mehr. Dann bringen die Teilnehmenden die Wildnis gemeinsam zum Klingen: Mit Hilfe von Naturmaterial und Instrumenten, die ohne Vorkenntnis zu spielen sind, entsteht ein „Sound-Konzert“. Insgesamt fünf Parks kann jede*r im Natur-Klang-Parcours belauschen und vertonen.

Er ist Teil des Kultur-Projekts „Im Vielklang mit der Natur. Auf dem Klangteppich der Wildnis“, das 2020/21 durch die deutschen Nationalparks tourt.

Datum, Uhrzeit: 22.08.2020, drei Parcours-Durchgänge, 11 Uhr, 13 Uhr und 15 Uhr

Ort: Müritzeum

Teilnehmer-Anzahl je Durchlauf: max. 32 Personen in einer gleichbleibenden Gruppe

Zielgruppe: Kinder ab 8 Jahren, Jugendliche, Erwachsene, Familien;
auch für Inklusionsveranstaltungen geeignet: insbesondere für Menschen mit Seh-Behinderung in Begleitung

konzert-im-vielklang-mit-der-natur_Wendeberg_web.jpgDetails anzeigen
konzert-im-vielklang-mit-der-natur_Wendeberg_web.jpg

Konzert im Vielklang mit der Natur (Foto: U. Wendeberg)

Konzert im Vielklang mit der Natur (Foto: U. Wendeberg)

Wegen Corona abgesagt!

Das Viel-Klang-Konzert:
Wenn das Moos Marimbaphon spielt. Weltmusik trifft Natursounds aus allen deutschen Nationalparks

Frank Wendeberg, Musiker aus Regensburg, spielt 16 selbst komponierte Titel. Jeder ist einem Nationalpark in Deutschland gewidmet. Dabei lässt er Original-Natur-Stimmen in seine Musik einfließen.

Sein Musik-Stil: Melodiös im Dialog zwischen Weltmusik, Klassik und Jazz. Seine Instrumente: Marimbaphon, Lithophon, Handpan, Sansula, Vogelflöten, Leier und einige mehr … So ist es an den Konzert-Besuchern, zu erlauschen, wo Natur-Geräusche aufhören und Instrumentenklang beginnt.

Das Viel-Klang-Konzert ist Teil des Kultur-Projekts „Im Vielklang mit der Natur. Auf dem Klangteppich der Wildnis“, das 2020/21 durch die deutschen Nationalparks tourt.

22.08.2020, Beginn: 19.30 Uhr im Müritzeum, Dauer: ca. 1,5 Std.

Die Projekterfinder Ursula und Frank Wendeberg freuen sich auf Sie.

Pilzexkursion

GrünspanträuschlingDetails anzeigen
Grünspanträuschling

Grünspanträuschling (Foto: B. Lüthi Herrmann)

Grünspanträuschling (Foto: B. Lüthi Herrmann)

Pilze, die heimlichen Herrscher des Waldes

Bevor die herbstliche Pilzsaison richtig startet, lädt das Nationalparkamt zu einem Vortrag des Pilzexperten Udo Hopp am 9. September um 19 Uhr in die Nationalpark-Info nach Blankenförde. Hier können sich Interessierte Infos zu den heimlichen Herrschern des Waldes mitnehmen, aber auch alte Hasen die Zusammenhänge und Vielfalt im Reich der Pilze ganz neu erleben.

Raus in die Praxis geht es am 10. Oktober 2020 von 14 bis 17 Uhr ab dem Jugendwaldheim Steinmühle bei einer Pilzexkursion. Begleiten Sie den Feldberger Pilzexperten Udo Hans Hopp zu den Herrschern des Waldes. Herr Hopp ist Pilzsachverständiger, Diplomlehrer im Ruhestand und seit 1981 ehrenamtlicher Pilzberater. Er wird in der dreistündigen Wanderung auf einheimische Pilzarten, ihre Verwendungsmöglichkeiten und ihre Funktion im Ökosystem eingehen.

Pilze sind überlebensnotwendig für die Lebensgemeinschaft Wald. Sie lassen Bäume wachsen und sterben. Doch die Vielzahl der Pilze ist überwältigend.

Am 26. September 2020 findet der fünfte Europäische Pilztag statt. Seit 2016 wird er immer am vierten Samstag im September begangen. Ziel des Pilztages ist es, Wissen über Pilze weiterzugeben und die Begeisterung für diese faszinierenden Lebewesen zu wecken, die neben den Tieren und Pflanzen ein eigenständiges Reich bilden. Dazu finden in ganz Deutschland zahlreiche Veranstaltungen statt.

Weitere Informationen: www.pilztag.de

Waldtagung - vom Wirtschaftswald zur Wildnis - coronabedingt abgesagt!

Kiefern in Reih und GliedDetails anzeigen
Kiefern in Reih und Glied

Kiefernwirtschaftswald (Foto: U. Meßner)

Kiefernwirtschaftswald (Foto: U. Meßner)

Wegen Corona leider abgesagt!

Vom Wirtschaftswald zur Wildnis - Waldtagung

Zum 30-jährigen Jubiläum des Müritz-Nationalparks veranstaltet das Nationalparkamt mit weiteren Naturschutzakteuren vom 22. bis 24. September 2020 eine Fachtagung zum Thema Waldentwicklung. Bereits 30 Jahre sammeln wir Erfahrungen im Waldumbau vom Kiefernforst zum strukturreichen Mischwald. Vor drei Jahren hat ein neues Kapitel der Entwicklung begonnen, denn die Waldbehandlung wurde eingestellt. Fast 80% der Nationalparkfläche ist damit der Naturdynamik überlassen. Wir laden Sie herzlich zur Diskussion um Strategien und Maßnahmen des Waldmanagements ein.

Zielgruppe:

Naturschutzbehörden, Schutzgebietsverwaltungen, Naturschutzstiftungen, Naturschutzverbände, ehrenamtliche Naturschutzmitarbeiter*innen, Forstverwaltungen, wissenschaftliche Einrichtungen, Umweltbildungseinrichtungen

Weitere Informationen unter: https://eveeno.com/Waldtagung2020

48 Stunden+

Waschbärspur im SandDetails anzeigen
Waschbärspur im Sand

Waschbärfährte (Foto: P. Heyde)

Waschbärfährte (Foto: P. Heyde)

In der Zeit vom 17. bis 25. Oktober lädt der Müritz-Nationalpark in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte zu einer Woche voller spannender Führungen mit dem Ranger ein.

Auf zu den Knirpsen des Waldes (17. und 18.10.2020, 10:30 bis 13:30 Uhr, Bahnhof Kratzeburg)
Wo die Havel entspringt (18.10.2020, 10 bis 13 Uhr, Gutshaus Friedrichsfelde bei Ankershagen)
Spurensuche für Groß und Klein (20., 21. und 23.10.2020, 10:30 bis 13:15 Uhr, Nationalpark-Information Schwarzenhof)
Im Reich der Greifvögel (20., 22. und 24.10.2020, 10:30 bis 13:30 Uhr, Nationalpark-Information Boek)

Entdeckerwoche

Was lebt im Wasser? Details anzeigen
Was lebt im Wasser?

Was lebt im Wasser? (Foto: B. Lüthi Herrmann)

Was lebt im Wasser? (Foto: B. Lüthi Herrmann)

In der Zeit vom 17. bis 25. Oktober wird es eine Entdeckerwoche mit der Wildnis-Forscherstation für Groß und Klein geben, in der viele Fragen beantwortet werden: Was lebt im Wasser? Was schwebt durch die Luft? Wer zersetzt Totholz? Wie viele Lebewesen tummeln sich in einer Hand voll Waldboden? Auf diese Fragen, die nicht nur die kleinen Forscher interessieren, suchen wir gemeinsam nach Antworten. Erfahrene Naturpädagogen und Nationalpark-Ranger erklären die Wildnis, die geschützte Natur des Müritz-Nationalparks. Wetterunabhängig bauen wir unsere Forscherstation täglich von 10 bis 15 Uhr in der Nationalpark-Info in Federow auf.

Partnerwanderung

blühende Wiesen an der FeisneckDetails anzeigen
blühende Wiesen an der Feisneck

An der Feisneck (Foto: N. Künkler)

An der Feisneck (Foto: N. Künkler)

Am 25. Oktober 2020 laden wir unsere Nationalpark-Partner, Freunde und Gäste um 10:20 Uhr zu einer Jubiläumswanderung ein. Treffpunkt ist die Nationalpark-Info in Federow. Der 30. Geburtstag des Müritz-Nationalparks bedeutet auch gleichzeitig 30 Jahre Entwicklung liegen hinter uns. Wir blicken zurück auf gemeinsame Anstrengungen, erreichte Ziele und wagen einen Ausblick in die Zukunft. Diese Erlebniswanderung für Mitstreiter und Interessierte führt uns von Federow zum Müritzeum 10 Kilometer am Ostufer der Feisneck entlang.

Moorliederabend

Künstler tragen Lieder übers Moor vorDetails anzeigen
Künstler tragen Lieder übers Moor vor

Lieder übers Moor (Foto: S. Hoffmeister)

Lieder übers Moor (Foto: S. Hoffmeister)

Zwischenwelten – Moorliederabend

Moore sind mehr als nur düstere, verwunschene Orte. Moore sind auch Lebensräume. Und für den Klimaschutz haben Moore besondere Bedeutung, denn sie sind wichtige CO2-Speicher. Obwohl Moore typisch und prägend für ganz Norddeutschland sind, sind sie vielen Menschen nicht bekannt oder nicht zugänglich. Nur noch wenige intakte Moore existieren gleichsam Inseln im weiten Meer der meist hochindustrialisierten Agrarlandschaften. Das Moor präsentiert sich auch nicht als auf den ersten Blick ästhetischer oder ansprechender Ort: Seine Grenzen sind fließend und das Wesen des Moores liegt unter der Oberfläche. Auch wenn nur wenige das Moor aus eigenem Erleben kennen, tragen viele Menschen in ihren Köpfen Bilder einer bedrohlichen, gruseligen oder unnahbaren Landschaft in sich. Keine guten Voraussetzungen dafür, Menschen für den Moorschutz zu begeistern.

Neue Wege sind erforderlich, um das Moor erfahrbar und spürbar werden zu lassen. Deshalb laden wir Sie am 21. November 2020 um 19 Uhr herzlich in die Kirche Kargow-Unterdorf ein!

Die drei Künstler Uta Berghöfer, Lars Grünwoldt und Tobias Rank schaffen mit einem Wechsel von Musik und Texten ein einzigartiges Kaleidoskop, das das Moor in seinen vielfältigen Facetten darstellt. Die Besucher werden auf eine stimmungsvolle und nachdenkliche Reise mitgenommen, auf der der Blick nicht auf dem historisch geprägten Bild der Moore verweilt.

Die von Uta Berghöfer ausgewählten und vorgetragenen Texte fesseln die Zuhörer und entführen sie in die Landschaft des Moores. Lyrik, autobiographische, wissenschaftliche und philosophische Reflexionen verbinden sich mit Liedern der Romantik und Eigenkompositionen von Tobias Rank.

Mit seiner warmen und kraftvollen Stimme vermittelt der Sänger Lars Grünwoldt Sehnsucht und Melancholie auf der einen und Spannung und Mystik auf der anderen Seite. Er singt nicht nur, er spielt und überzeugt mit seinem schauspielerischen Talent.

Tobias Rank begleitet die Lieder auf dem Klavier und improvisiert Zwischenmusik in einer ihm typischen Stilistik. Eigens für dieses Programm entstand seine Vertonung von „Der Knabe im Moor“ nach dem Gedicht von A. v. Droste-Hülshoff.