Erlaubt & nicht erlaubt

Ziel des Nationalparks ist es, dass wir, unsere Kinder und Enkel ursprüngliche Natur erleben und von ihr lernen. Deshalb hinterlassen Sie bitte nichts als Fußspuren und nehmen Sie nicht mehr mit als schöne Eindrücke und gute Erinnerungen.

 

In diesem Sinne sind folgende Regeln gemeint:

Parken Sie auf ausgewiesenen Parkplätzen
Fahren Sie auf den für den öffentlichen Verkehr freigegebenen Straßen und beachten Sie Verkehrseinschränkungen wie „Frei für Anlieger“ und „Berechtigte frei“. Nutzen Sie den umweltfreundlichen Nah­verkehr mit dem Nationalpark-Ticket.

Bleiben Sie auf den markierten Wegen
Mehr als 450 km Wander- und 270 km Radwanderwege führen Sie durch die wilde Natur. Das Radfahren auf den ausgewiesenen Wanderwegen stört Besucher, die zu Fuß unterwegs sind. Nutzen Sie die beschilderten Radwanderwege für ihre Touren.

Verhalten Sie sich ruhig
Unterwegs finden Sie zahlreiche Beobachtungseinrichtungen. Verhalten Sie sich ruhig und rücksichtsvoll. Ihre Chancen Tiere zu sehen, steigen dadurch!

Leinen Sie Ihren Hund an
Auch der treuste Vierbeiner wird mal schwach, wenn er Hase, Fuchs oder Reh vor die Nase bekommt. Ersparen Sie den Wildtieren die gefährliche Hetzjagd und ihrem Hund die Gefahr im Wald zu verschwinden.

Entnehmen Sie der Natur nichts
Alle Lebewesen im Nationalpark sind geschützt. Sie dürfen nicht beeinträchtigt werden. Jedes Tier, jede Pflanze und jeder Pilz hat eine Rolle im Netz des Lebens. Pilze und Beerensammeln ist daher nur für den Eigenbedarf in der Entwicklungszone des Nationalparks erlaubt.

Hinterlassen Sie keinen Abfall
Müll im Nationalpark ist nicht nur ein unschöner Anblick. Getränkedosen oder Plastik­schnüre können zur tödlichen Falle für Wildtiere werden. Nehmen Sie all das, was Sie mitgebracht haben wieder mit.

Verzichten Sie auf das Rauchen im Wald
Offenes Feuer ist verboten, dazu gehören auch Zigaretten. Ein achtlos weggeworfener Stummel hat schon so manchen Waldbrand ausgelöst. Ab der Waldbrandgefahrenstufe 5 können örtliche Sperrungen von Waldflächen erfolgen.

Campen Sie auf den offiziellen Plätzen
Das Campen im Nationalpark ist grundsätzlich nicht erlaubt. Nutzen Sie die offiziellen Campingangebote. Eine Übersicht nationalparkfreundlicher Gastgeber finden Sie unter dem Linktipp Müritz-Nationalpark-Partner.

Nutzen Sie ausschließlich ausgewiesene Badestellen
Dort ist das Baden erlaubt. Stege oder Liegewiesen laden zum Verweilen ein. Wasservögel ziehen sich in ruhigere Uferbereiche der Seen zurück.

Paddeln Sie über die Seen
Wassersport ist im Müritz-Nationalpark teilweise möglich. Einige Seen und Flüsse im Gebiet können mit dem Kanu befahren werden. Ausgenommen sind das Befahren der Nationalparkgewässer mit Motorbooten, sowie das Segeln, Surfen und Tauchen.
Detaillierte Regeln für das Befahren der Wasserwanderstrecke finden Sie unter dem Linktipp Wassersport.

Nutzen Sie keine Drohnen
Die Lufthoheit gehört im Nationalpark den Vögeln. Es ist verboten, Luftfahrzeuge und Modellfluggeräte aller Art zu benutzen. Vögel und andere Tiere nehmen sie als Bedrohung wahr.

Achtung! Natur heißt auch Gefahr!
Es muss jederzeit mit umstürzenden Bäumen und herabfallenden Ästen gerechnet werden. Für diese Gefahren, die vom Wald im Nationalpark ausgehen, haftet das Land Mecklenburg-Vorpommern nicht. Das Betreten erfolgt auf eigene Gefahr (§ 28 Betreten des Waldes, Waldgestz M-V).

Alle Ge- und Verbote
finden Sie unter den Paragraphen §5 und §6 in der Nationalparkverordnung, siehe Linktipp.

Veranstaltungen
sind genehmigungspflichtig. Einen entsprechenden Antrag auf Befreiung von Verboten der Nationalpark-Verordnung zur Durchführung organisierter Veranstaltungen auf den Wegen des Müritz-Nationalparks finden Sie in den Linktipps.