Wildtiermanagement

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Jäger im Müritz-Nationalpark (Foto: Sylvia Pollex / Thomas Rötting)

Jäger im Müritz-Nationalpark

Jäger im Müritz-Nationalpark (Foto: Sylvia Pollex / Thomas Rötting)

Im Nationalpark soll sich der Wald natürlich entwickeln und verjüngen. Wichtigstes Ziel des Wildtiermanagements ist es, Schäden auf land- und forstwirtschaftlichen Flächen zu minimieren. Daher wird nur sogenanntes Schalenwild gemanagt. Dazu gehören Reh-, Dam-, Rot- und Schwarzwild. Grundlage für dieses Vorgehen sind der Nationalparkplan und die Nationalparkjagd-Verordnung.

Das Nationalparkamt ist nicht auf der gesamten Fläche des Müritz-Nationalparks jagdausübungsberechtigt. Und weil Wildtiere nicht an Grenzen auf Papier halt machen, sind gemeinsame Jagden mit anderen Flächeneigentümern die Regel. Außerdem ist das Nationalparkamt Mitglied in den zwei Hegegemeinschaften „Östliches Müritzgebiet“ und „Wilhelminenhof-Zinow“. Beide Hegegemeinschaften sind für ein wesentlich größeres Gebiet als den Nationalpark zuständig.