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Familien unterwegs

Ranger erklärt einem Mädchen die Natur © T. Roetting
Familienführung mit dem Ranger

Willkommen in einem Nationalpark, der euch in seinen Bann ziehen wird – egal ob ihr wandert, paddelt oder mit dem Rad unterwegs seid. Ihr werdet Wälder erleben, die ungewöhnliche Geschichten erzählen, Tiere beobachten, die ihr noch nie gesehen habt und Dinge auflesen, die euch zum Basteln und Spielen anregen. Natur ist immer ein Abenteuer.

Junior Ranger Entdeckerheft
 

Mit dem Entdeckerheft kann sich die ganze Familie gemeinsam auf eine Entdeckungsreise durch den Müritz-Nationalpark begeben. Hier erfahrt ihr, wo man Vögel beobachten oder uralte Bäume finden kann. Außerdem gibt es viel über die "Bewohner" und den Nationalpark zu erfahren. Mit dem Gelernten könnt ihr die vielen Fragen und kniffligen Rätsel im Heft beantworten. Mit der richtigen Lösung wird man "Junior Ranger auf Entdeckertour" und erhält eine Urkunde und einen Aufnäher (Seeadler oder Eule).
 

Das Entdeckerheft gibt es für 3,20 Euro in den Nationalpark-Informationen und beim Nationalpark-Service in Federow.
 

Wer neugierig ist, kann hier einen kleinen Blick in das Junior Ranger-Entdeckerheft werfen. Mit dem Wimmelbild "Durcheinander im Nationalpark" lernst du die Regeln, an die man sich halten sollte.

Familie mit Hund im Kanu © B. Lüthi Herrmann
Der Müritz-Nationalpark ist ein Paradies für Wassersportler

Tourentipps: Kanufahrt auf der Havel
 

Die Havel entspringt nahe dem Dorf Ankershagen. Ab Kratzeburg ist der junge Fluss befahrbar. Startet eure Tour am Käbelicksee. Während eurer Fahrt könnt ihr vielleicht  Graureiher oder Eisvögel beobachten. An der Granziner Mühle muss das Kanu auf einer Lorenbahn über Land transportiert werden. Das ist ein echtes Abenteuer. Zwischendurch könnt ihr euch beim Babker Wehr mit einem leckeren Fischbrötchen stärken. Zur besseren Vorbereitung auf eure Tour findet ihr hier alle wichtigen Informationen.

Zwei Ranger und ein Kind betrachten eine Karte © S. Pollex, T. Roetting
Unsere Ranger haben immer interessante Informationen für euch.

Veranstaltungen für Familien
 

Wer direkt vom Ranger interessante Dinge erfahren und lernen will, sollte eine Familienführung mitmachen. Im ganzen Müritz-Nationalpark werden kindgerechte Familientouren angeboten.

Auch zertifizierte Natur- und Landschaftsführer haben Familienangebote im Programm, unter anderem Kanutouren. Jedes Jahr finden in den Sommer- und Herbstmonaten größere Veranstaltungen wie die "Kratzeburger Fledermausnacht" statt. Also Ohren und Augen auf für einen erlebnisreichen Familienurlaub im Müritz-Nationalpark.

Inhalt eines Wanderrucksacks © B. Lüthi Herrmann
Sieben Sachen gehören in den Rucksack.

Damit das Wandern nicht zur Last wird
 

Laufen, Radeln und Paddeln kosten Kraft. Nehmt euch immer genügend Proviant und vor allem Trinken mit. Nicht immer findet sich eine Einkehrgelegenheit. Der Abfall muss wieder mit nach Hause, dafür könnt ihr euch eine Tüte in den Rucksack packen. Mit einer Lupe könnt ihr kleine Tiere vergrößern. Das Fernglas hilft euch weit entfernte Tiere näher zu betrachten. Mit Malsachen und einem Fotoapparat ausgerüstet, gelingt es euch, Erinnerungen mit nach Hause zu nehmen.

Zeichnung Spitz- und Breitwegerich © M. Herrmann
Spitz- und Breitwegerich lindern den Juckreiz nach Insektenstichen.

Vorsicht! Wilde Tiere
 

Bären gibt es im Müritz-Nationalpark keine (sehr wohl aber Beeren). Gefährliche, wilde Tiere sind hier klein. Für Spaziergänge im Sommer solltet ihr euch unbedingt gegen Zecken und Mücken wappnen. Das beste Schutzschild ist zunächst eure Kleidung. Bedeckt soviel Haut wie möglich! An freien Körperstellen, aber auch unter dünner Kleidung hilft ein gängiges Insektenschutzmittel. Die Weibchen der Stechmücke ernähren sich von Blut. Ihre männlichen Gefährten hingegen nehmen Pollen und Nektar zu sich.
 

Hilfe aus der Natur
 

Hat euch eine Mücke gestochen, hilft der Saft aus zerriebenen Spitzwegerichblättern. Er wird einfach auf die betroffene Stelle gerieben. Spitzwegerich findet ihr auf Wiesen, Weiden und an Wegrändern. Auch sein Verwandter, der Breite Wegerich lindert den Juckreiz. Zecken werden von Gräsern und ähnlichem abgestreift. Sie stechen und saugen das Blut von Säugetieren. Sollte euch trotz allem eine Zecke erwischen: Mit einer Pinzette so nah wie möglich an der Haut über den Kopf des Tieres greifen (nicht den Körper quetschen!) und das Tier langsam herausziehen. Die Einstichstelle solltet ihr eine Woche lang beobachten. Bildet sich um den Biss nach ungefähr sieben Tagen ein roter Hof, dann solltet ihr zum Arzt gehen. Die sogenannte Wanderröte kann auch noch Wochen nach dem Stich auftreten. Der Arzt behandelt die von Bakterien hervorgerufene Krankheit (Borreliose) dann mit Antibiotika.

 

Empfehlungen für schlechtes Wetter