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Wildtiermanagement

© S. Pollex / T. Roetting
Jäger im Müritz-Nationalpark

Im Nationalpark soll sich der Wald natürlich entwickeln und verjüngen. Wichtigstes Ziel des Wildtiermanagements ist es, Schäden auf land- und forstwirtschaftlichen Flächen zu minimieren. Daher wird nur sogenanntes Schalenwild gemanagt. Dazu gehören Reh-, Dam-, Rot- und Schwarzwild. Grundlage für dieses Vorgehen sind der Nationalparkplan und die Nationalparkjagd-Verordnung.
 

Das Nationalparkamt ist nicht auf der gesamten Fläche des Müritz-Nationalparks jagdausübungsberechtigt. Und weil Wildtiere nicht an Grenzen auf Papier halt machen, sind gemeinsame Jagden mit anderen Flächeneigentümern die Regel. Außerdem ist das Nationalparkamt Mitglied in den zwei Hegegemeinschaften „Östliches Müritzgebiet“ und „Wilhelminenhof-Zinow“. Beide Hegegemeinschaften sind für ein wesentlich größeres Gebiet als den Nationalpark zuständig.

Jagden im Müritz-Nationalpark
 

Im Müritz-Nationalpark finden im Zuge des Wildtiermanagements und zur ASP-Vorbeugung Jagden statt. Interessierte Jäger können sich im Nationalparkamt unter l.himm(at)npa-mueritz.mvnet.de melden. Wir finden gern einen Termin für Sie, an dem Sie an Gruppenansitzen oder Ansitzdrückjagden teilnehmen können.