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Der Müritz-Nationalpark

Der Müritz-Nationalpark dient dem Schutz der typisch meck­len­bur­gischen Wald- und Seenlandschaft im nord­deutschen Tiefland östlich der Müritz. Die zahl­reichen Seen und Moore machen den Müritz-Nationalpark einzigartig unter den 16 deutschen Nationalparks. Er ist auch der größte Waldnationalpark Deutschlands. Jeder kann jederzeit in den Müritz-Nationalpark gehen. Wir Menschen sind jedoch nur Besucher. Zum Schutz der Natur gibt es Regeln, an die wir uns alle halten sollten.

© U. Meßner

Management

 

Natur Natur sein lassen“ ist der Leitgedanke in einem Nationalpark. Dennoch bedarf es auch hier eines gewissen Managements. In einer Übergangsphase wurden bis 2018 noch forstlich geprägte Wälder behandelt oder der Wasserhaushalt entwässerter Seen und Moore renaturiert. Auf kleinen Flächen werden besonders wertvolle historische Kulturlandschaften regelmäßig gepflegt. Spezielle Maßnahmen des Artenschutzes sind in einem Nationalpark die Ausnahme.

Das Tun des Nationalparkamtes richtet sich besonders auf die Information und Lenkung der Besucher. Einrichtungen werden geplant, gebaut und regelmäßig instandgesetzt. Führungen und andere Veranstaltungen bereichern insbesondere die Zeit von Frühjahr bis Herbst. Forschung und Monitoring gehören ebenfalls zum Management im Müritz-Nationalpark.

Für diese und weitere Aufgaben ist das Nationalparkamt Müritz als Untere Naturschutz- und Untere Forstbehörde zuständig. Die Aufgaben des Amtes ergeben sich aus der Nationalpark-Verordnung und dem Nationalparkplan. Das Nationalparkamt untersteht dem Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern.